WordPress Tipps & Tricks 2021

Immer wieder wundern sich WordPress Nutzer, warum sich kein Erfolg mit der eigenen Website einstellt. Webige Seitenaufrufe, wenige Kundenanfragen und selten Vertragsabschlüsse. Mit einigen Tipps und Tricks kannst du die Sichtbarkeit deiner WordPress Website enorm verbessern.

1. Wähle ein SEO-freundliches Theme

Eine der Attraktionen von WordPress ist die Fülle an hochwertigen kostenlosen und kostenpflichtigen WordPress Themes. Die Auswahl eines geeigneten Themes ist aufgrund der Vielzahl an funktionalen Themes äußerst schwer. Es gibt jedoch eine differenzierende Eigenschaft, die du bei der Überprüfung potenzieller Themes für Ihre WordPress Websites berücksichtigen solltest.

SEO-Freundlichkeit. Beim Durchsuchen der WordPress-Themes wirst du feststellen, dass viele Themes ein „SEO-freundliches“ Tag tragen. Stelle sicher, dass das von dir gewählte Design dieses Tag sowie die folgenden Funktionen aufweist:

Responsive Design

Eines der Markenzeichen eines SEO-freundlichen Themes ist die Reaktionsfähigkeit (nur eine schicke Art zu sagen, dass die Website auf allen Geräten gut aussehen wird). Dies ist ein Muss in der heutigen Browser-Ära. Da Besucher deine Website von Desktops, Smartphones und Tablets aus durchsuchen, ist es wichtig, dass sich das Design deiner Website neu formatieren kann, um es an jedes Gerät anzupassen.

Bonus-Tipp: Mobile wird zur größten Kategorie beim Surfen und macht mehr als 50% des Website-Traffics aus. Aus diesem Grund ist es eine gute Idee, deine Website mit dem für Mobilgeräte optimierten Testtool von Google zu betreiben, um sicherzustellen, dass sie auf Mobilgeräten gut funktioniert.

Leichtigkeit

Das andere entscheidende Theme-Attribut, das SEO beeinflusst, ist die Leichtigkeit eines Themes. Da die Seitenladegeschwindigkeit ein wichtiger Rankingfaktor ist, muss deine Website so schnell wie möglich geladen werden.

Einer der Schlüssel zu einer blitzschnellen Seitenladegeschwindigkeit ist ein schlankes WordPress Theme. Wenn du nicht aufpasst und diese Funktion nicht berücksichtigst, kann es passieren, dass du ein langsames Theme installierst. Um Rankingfaktoren musst du dir dann keine Sorgen mehr machen, da deine Website letztendlich nicht für Google interessant ist.  Einige Themes werden mit vorinstallierten Plugins geliefert, die die Seitengeschwindigkeit erheblich beeinträchtigen können.

Meine Empfehlung für dich: Das WP Astra Theme! Das Theme erhältst du mit deiner Mitgliedschaft kostenlos zum Download.

2. Erstelle saubere Permalinks

Ein weiterer Top-WordPress-Tipp für das Jahr 2021 ist die Erstellung sauberer Permalinks.

Permalinks sind die permanenten Links, die du siehst, wenn du auf eine Webseite zugreist. Beim Erstellen von Seiten und Beiträgen in WordPress siehst du im oberen Bereich der Bearbeitungsseite ein Kästchen. In dieses Feld kannst du den gewünschten Permalink für deine neue Seite oder deinen neuen Beitrag eingeben.

Beim Erstellen dieser Links ist es wichtig, dass du sie sauber und einfach gestaltest. Ein sauberer, einfacher Permalink ist viel benutzerfreundlicher als ein langer, mit Zahlen gefüllter, der verwirrend anzusehen ist.

Beispielsweise ist „https://getdigital24.com/produkt2395785/f576687ksss“ viel weniger benutzerfreundlich als „https://getdigital24.com/xy-wordpress-theme“.

Saubere Permalinks sind nicht nur augenfreundlich und leicht zu verstehen, sondern auch vertrauenswürdiger. Seltsame Permalinks, die lang sind und wirr aussehen, wirken auf Internetnutzer oft verdächtig.

3. Hole dir ein SSL-Zertifikat

Eine weitere Möglichkeit, die Vertrauenswürdigkeit deiner WordPress Website zu erhöhen, besteht darin, ein SSL-Zertifikat zu integrieren. Hast du schon einmal eine Seite durchsucht und ein kleines grünes Vorhängeschloss vor der Seiten-URL gesehen?

Wenn ja, verfügt diese Website über ein SSL-Zertifikat. SSL (Secure Sockets Layer) ist eine Codierungsschicht, die die Verbindung zwischen Browsern und Webseiten verschlüsselt und so den Benutzer schützt. Wenn du über ein SSL-Zertifikat für deine Website verfügst, ändert dies auch die URL deiner Website von http.website.de in https.website.de.

Ein SSL-Zertifikat zeigt den Benutzern an, dass deine Website über eine sichere Verbindung verfügt. Dies kann das Vertrauen und die Anzahl der angezeigten Seiten erhöhen und die Absprungraten nachhaltig verringern.

Darüber hinaus hat Google der Sicherheit der Website für die Benutzer Priorität eingeräumt und seinen Algorithmus entsprechend angepasst. Jetzt bevorzugt Google Websites mit einer SSL Verschlüsselung gegenüber Websites, die diese Verschlüsselung nicht haben. Außerdem können Websites ohne SSL-Zertifikat mit einem roten Warnzeichen bei Google angezeigt werden. Dies macht Benutzer darauf aufmerksam, dass sie auf einer ungesicherten Website surfen, und das kann schnell Misstrauen wecken.

4. Backlinks nicht abbürsten

Backlinks sind eine uralte SEO-Best Practice. Trotz zahlreicher Änderungen am Algorithmus von Google bleiben sie bis 2021 ein sehr wichtiger Rankingfaktor. Backlinks bauen deine Seitenautorität auf. Wenn eine gut rankende und maßgebliche Website auf deine Website verweist, zeigt dies Google, dass deine Seite wertvoll ist und den Nutzern häufiger angezeigt werden sollte.

Der Aufbau hochwertiger Backlinks erfordert Zeit und Hingabe. Durch Strategien wie Gastbeiträge, Blogkommentare, Infografiken und E-Mail-Anfragen kannst du jedoch im Laufe der Zeit erfolgreich qualitativ hochwertige Backlinks aufbauen.

Gleichzeitig ist ein weiterer Top-WordPress-Tipp, der immer noch gilt, der Aufbau einer internen Linkstruktur. Einfach ausgedrückt ist dies die Praxis, gut platzierte interne Links in deine Inhalte und Website einzubauen, die Besucher auf deine Webseiten führen.

5. Optimiere die Geschwindigkeit deiner Website

Laut Google verlassen mobile Nutzer deine Seite, wenn das Laden länger als drei Sekunden dauert. Ähnliche Zahlen gelten für Benutzer, die von Desktops aus surfen.

Es ist also offensichtlich wichtig, dass du deine WordPress Website auf Geschwindigkeit optimierst. Einige der Möglichkeiten, wie du die Seitengeschwindigkeit maximieren kannst, sind:

  • Wählen ein leichtes Theme
  • Wählen ein Responsives Design Theme
  • Bilder für das Web optimieren
  • Weiterleitungen reduzieren
  • Browser-Caching verwenden
  • Verbessere die Antwortzeit des Servers

Ich empfehle dir dir Verwendung der Plugins Autoptimize oder WP Rocket in der jeweiligen Pro-Version. Achte bitte darauf, dass du nicht beide Plugins zeitglich verwendest! Die Plugins erhältst du mit deiner Mitgliedschaft kostenlos zum Download.

6. Für Sprachsuche optimieren

Dank der zunehmenden Popularität von Sprachassistenten wie Alexa und Siri verwenden die Menschen zunehmend die Sprachsuche, um im Internet zu surfen. Tatsächlich handelt es sich bei mehr als 1 von 5 Google-Anfragen um die Verwendung der Sprachsuche. Und wie du dir vorstellen kannst, wird diese Zahl weiter steigen.

Es gibt eine Reihe von Dingen, die du tun kannst, um deine Website für die Sprachsuche zu optimieren. Alles, von der Verwendung von Konversationssprache in deinen Inhalten über die Aktualisierung deines lokalen Google My Business-Eintrags bis hin zur Optimierung deiner Website, damit sie super schnell geladen wird. Wenn du mehr erfahren möchtest, dann lies dir den Artikel von Thrive Marketing durch.

7. Installiere Google Analytics in WordPress

Google Analytics ist eines der unverzichtbaren Tools für WordPress-Website-Betreiber. Es ermöglicht dir zu sehen, woher deine Benutzer kommen und was sie auf deiner Website tun. Der beste Weg, um Google Analytics zu installieren, ist die Verwendung des MonsterInsights-Plugins. Als Mitglied erhältst du das Plugin kostenlos zum Download..

Detaillierte Anweisungen findest du in der Schritt-für-Schritt-Anleitung beim Entwickler des Plugins.

8. Passwortschutz für das WordPress-Admin-Verzeichnis

Das WordPress-Admin-Verzeichnis ist der Ort, an dem du alle administrativen Aufgaben auf deiner Website ausführst. Es ist bereits passwortgeschützt, da der Benutzername und das Passwort eingegeben werden müssen, bevor du auf den Admin-Bereich zugreifen kannst.

Durch das Hinzufügen einer weiteren Authentifizierungsebene kannst du es Hackern jedoch erschweren, auf deine WordPress-Website zuzugreifen. So aktivierst du den Passwortschutz für dein WordPress-Admin-Verzeichnis.

Melden dich beim cPanel-Dashboard deines WordPress-Hosting-Kontos an. Im Sicherheitsbereich musst du auf das Symbol „Verzeichnisse mit Passwort schützen“ klicken. Als nächstes wirst du aufgefordert, die Verzeichnisse auszuwählen, die du schützen möchtest. Wähle den Ordner /wp-admin/ und erstellen als nächstes einen Benutzernamen und ein Passwort. Wenn du nun versuchst, auf dein wp-admin-Verzeichnis zuzugreifen, solltest du ein Feld wie folgt zur Authentifizierung erforderlich sehen:

9. Anmeldeversuche begrenzen

Standardmäßig kann ein WordPress-Benutzer eine unbegrenzte Anzahl von Versuchen unternehmen, sich bei einer WordPress-Site anzumelden. Auf diese Weise kann jeder versuchen, Ihr Passwort zu erraten, bis er es richtig gemacht hat.

Um dies zu kontrollieren, musst du das Login LockDown-Plugin installieren und aktivieren. Damit kannst du die Anzahl der fehlgeschlagenen Anmeldeversuche eines Benutzers begrenzen.

10. Auszug (Beitragszusammenfassung) auf Start- und Archivseiten anzeigen

Du hast vielleicht bemerkt, dass alle gängigen Blogs auf ihren Home- und Archivseiten eine Artikelzusammenfassung anstelle eines vollständigen Artikels anzeigen. Es beschleunigt das Laden dieser Seiten, erhöht die Seitenaufrufe und vermeidet doppelte Inhalte auf deiner Website.

Viele Premium- und kostenlose WordPress-Themes verwenden bereits Auszüge auf Home- und Archivseiten. Du findest die Einstellung i.d.R. im Customizer deines WordPress Themes.

11. Benutzerdefiniertes Standardbild für Gravatar hinzufügen

WordPress verwendet Gravatar, um Benutzerprofilfotos in WordPress anzuzeigen. Wenn ein Benutzer keinen Gravatar hat, verwendet WordPress ein Standardbild, das als „Mystery Person“ bezeichnet wird. Dieses Standardgravatarbild wird viele Male in deinem WordPress-Kommentarbereich angezeigt, einfach weil viele Benutzer kein Gravatarbild haben, das mit ihrer E-Mail-Adresse verknüpft ist.

SDu kannst dieses Standardgravatar ganz einfach durch dein eigenes benutzerdefiniertes Standardgravatarbild ersetzen. Zuerst musst du das Bild, das du als Standardgravatarbild verwenden möchtest, in deine WordPress-Medienbibliothek hochladen.

Als nächstes musst du die URL der Bilddatei kopieren. Jetzt musst du der Datei „functions.php“ deines Themes oder einem Site-spezifischen Plugin den folgenden Code hinzufügen.

add_filter( 'avatar_defaults', 'wpb_new_gravatar' );
function wpb_new_gravatar ($avatar_defaults) {
$myavatar = 'http://example.com/wp-content/uploads/2017/01/wpb-default-gravatar.png';
$avatar_defaults[$myavatar] = "Default Gravatar";
return $avatar_defaults;}

Vergiss nicht, den Wert $myavatar durch die URL des zuvor hochgeladenen benutzerdefinierten Gravatar-Bildes zu ersetzen.

Du kannst jetzt die Seite Einstellungen » Diskussion besuchen und werden feststellen, dass dein benutzerdefinierter Standardavatar zu den Standardavatarauswahlen hinzugefügt wurde.

Jetzt kennst du einige der besten WordPress-Tipps und -Tricks für das Jahr 2021

Ich hoffe, dass dir diese Tipps und Tricks zu einem guten Start deiner Website verhelfen! Wenn du Schwierigkeiten bei der Verwaltung deiner WordPress Website hast oder nur ein wenig Hilfe bei einem einmaligen Problem benötigst, dann schreiben mir für eine Problemlösung. Als WordPress Experte liebe ich es, anderen WordPress-Benutzern dabei zu helfen, das Beste aus ihren Websites herauszuholen!

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